BERNHARD MÜLLER
BERNHARD MÜLLER                                                  

Aufwachsen in Roetgen

 

Ein Junges Dorf braucht Nahverkehr - auch nachts


In Roetgen leben zu müssen empfinden viele junge Menschen als Zumutung. Nix
los, wenige Treffpunkte – vieles, was für Jugendliche wichtig ist, fehlt. Einiges
kann und manches muss attraktiver und besser gemacht werden. Natürlich ist es
unrealistisch, Roetgen zum Hotspot für Jugendliche zu machen. Deshalb sollten
wir alles dafür tun, dass sie vor allem am Wochenende auch noch spät abends
nach Hause kommen können.
Wo bleibt der Anspruch gleicher Lebensbedingungen in Stadt und Land, wenn
nicht einmal das gelingt?

 

Freiraum für junge Leute


Seit einigen Jahren haben wir einen aktiven Jugendbeirat, der im Gemeinderat
durch kompetente und engagierte Beiträge auffällt. Ich möchte dem Jugendbeirat
mehr Rechte einräumen: Entscheidungen, die Jugendliche betreffen, selbst zu
bestimmen und Einwände des Jugendbeirats gegen Beschlussvorlagen des Rates
stark berücksichtigen.
Was den Jugendlichen fehlt und wie und was in welcher Reihenfolge umgesetzt
werden soll, sollten die Jugendlichen selbst entwickeln. Sind das mehr Plätze, wo
sich Jugendliche ungestört treffen können, mehr Events oder eine Skaterbahn?
Wir werden es sehen